Ehemalige Freiwillige

Navina aus Hamburg, Freiwilligendienst 2017

Zuchtstation für Leguane und Fincaarbeit "Puerto Viejo"

Im Januar 2017 ging es für mich im Rahmen eines Volunteer Projekts nach Costa Rica.

leguanObwohl ich mich recht kurzfristig entschlossen hatte, an einem Projekt teilzunehmen, wurde schnell ein Platz für mich gefunden und es konnte losgehen. Nach einer Nacht in  San Jose, der Hauptstadt,  fuhr ich am nächsten Morgen nach Puerto Viejo an der Karibikküste, wo ich einerseits auf einer Farm arbeiten, und mich andererseits mit Leguanen beschäftigen sollte.Von Anfang an gefiel mit Puerto Viejo sehr gut. Es ist ein kleiner Ort voller lebensfroher Menschen und langen, palmengesäumten Stränden. In unmittelbarer Nähe befinden sich wunderschöne Nationalparks, die man leicht mit dem Bus erreichen kann. Mein Hostel lag etwas außerhalb von Puerto Viejo, mitten in der Natur. Schon am ersten Abend konnte ich einen Tukan sehen und einige Brüllaffen hören, direkt hinter meinem Häuschen begann sozusagen der Dschungel. Mein Projekt startete dann direkt an meiner Unterkunft, da ich mit dem  Betreiber meines Hostels, Carlos, zusammengearbeitet habe. Das Projekt kann ich wirklich nur empfehlen! Ich habe unglaublich viele neue Erfahrungen machen können, da kein Tag dem anderen glich. In der kurzen Zeit in der ich in Puerto Viejo war,  habe ich Aras und Leguane gefüttert, einen Schulgarten renoviert, Einblicke in ein Naturreservat erhalten, Orangen geerntet, Bananen auf dem Pferderücken aus dem Regenwald transportiert und vieles mehr.

Zudem sind Carlos und seine Frau Liz wirklich sehr nette und offene Menschen, die versuchen dir bei jedem Problem behilflich zu sein und dir eine Menge beizubringen.Ich hatte eine unvergessliche Zeit in Costa Rica und danke dem Team von CAS dafür, dass sie mir bei all dem Organisatorischem und all meinen Fragen so gut zur Seite gestanden haben und mir diese tolle Erfahrung ermöglichten.

 

Marion aus Sindelfingen, Freiwilligendienst 2016 / 2017

Schildkrötenprojekt auf der Nicoya-Halbinsel 

Dezember 2016 – Januar 2017

Dass ich als freiwillige Helferin bei einem Schildkrötenprojekt mitwirken möchte, stand schon seit einigen Jahren auf meiner persönlichen „Bucket List“.

Nachdem ich im August 2016 auf einer Jugend-Bildungsmesse CAS kennenlernte, nahm ich mit Anne Grubert Kontakt auf. Nach einem Skype-Interview mit CAS und der Beantwortung doch so einige Fragen per Email, flog ich dann kurz nach Weihnachten nach Costa Rica.

romelia1aAm nächsten Tag wurde ich von einer CAS-Praktikantin direkt am Hostel abgeholt und es gab dann im CAS-Büro ein kleines Infotreffen, bei dem mir alles Wichtige über Costa Rica und die Fahrt in das Projekt mitgeteilt wurde. Auch ein kleiner Stadtrundgang durch San Jose gehörte dazu, bei dem wir eine SIM-Karte für mein Handy kauften.Mittags nahm ich den Bus zum Projekt und kam Abends an, wo ich noch eine Nacht verbrachte und am nächsten Tag von Jennifer, der Managerin vom Projekt, abgeholt wurde. Über Stock und Stein ging es dann zu Fuß eine halbe Stunde lang durch den Dschungel und über Strände. Zum Glück hatte Martin, der "Hausmeister", sein Pferd dabei, das mein Gepäck trug, denn dieser Weg ist nicht mit Autos oder anderen Transportmitteln zu befahren. Nur zu Fuß oder zu Pferd kommt man nach Romelia und in der Mittagshitze ist dieser Weg sehr anstrengend. Das Schildkrötenprojekt ist ein riesiges Naturschutz-Reservat und mitten in diesem Dschungel befindet sich das „Camp“, in dem alle Freiwilligen wohnen. Man schläft in 2 großen Mehrbetträumen, es gibt kein warmes Wasser und auch Elektrizität gibt es nur begrenzt. So wird z.B. um 19:00 das elektrische Licht gelöscht um Strom zu sparen. Schlafen mitten im Nirgendwo war zuerst etwas gewöhnungsbedürftig. Vor allem die morgendlichen Brüllrufe der Brüllaffen waren am ersten Morgen eine lustige Überraschung. Aber man gewöhnt sich sehr schnell an die ständigen Geräusche des Dschungels und des Ozeans und auch die Brüllafffen hört man irgendwann nicht mehr. Die Arbeit mit den Schildkröten war sehr interessant und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Alle Freiwilligen wurden täglich von Jennifer in unterschiedliche Schichten eingeteilt. Nachts wurde in Zweierteams gearbeitet. Unsere Aufgabe war es, die Gehege zu bewachen und geschlüpfte Babyschildkröten einzusammeln, zu zählen und dann bei Ebbe dem Ozean zu übergeben. Das Freilassen der Kleinen war eine wunderbare Erfahrung. Und obwohl die Arbeit durch die ständige Hitze auch manchmal sehr anstrengend war, hatten wir alle das Gefühl, einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung dieser Schildkrötenart zu leisten. Nachts gingen wir auch auf Patrouille, um nach "Turtle Tracks" zu suchen.

Das sind die Spuren im Sand, die die weiblichen Schildkröten hinterlassen, wenn sie aus dem Meer zu ihrem Eiablageplatz unterwegs sind. Wenn man gerade nicht bei den Gelegen zur Arbeit eingeteilt war, musste man im Weinberg oder auf dem Ackerbaum helfen. Wobei „musste“ nicht das richtige Wort ist. Wir mussten das zwar machen, aber es war eine sehr bereichernde Arbeit mitten im Dschungel bei der man viel über die heimische Flora lernen konnte. Auf der Anlage wachsen z.B. Kokospalmen und Mangobäume, von denen man auch essen durfte. Wenn man gerade nicht zur Arbeit eingeteilt war, konnte man viele tolle Dinge unternehmen. Zum Beispiel zu einem der schönen Wasserfälle wandern, im Meer schwimmen oder im anliegenden Dorf ein Eis essen gehen. An meinem freien Tag buchte ich mit 2 anderen Freiwilligen eine Schnorcheltour nach Tortuga-Island, was ein wunderbares Erlebnis war. Ein weiteres Highlight war ein Reitausflug zum Ende des langen Strandes. Zusammenfassend kann ich sagen, dass mein Trip nach Costa Rica meine Erwartungen sogar noch übertroffen hat. Es war eine bereichernde, spannende und erlebnisrreiche Zeit, die ich sicher nie vergessen werde. Ich bin sehr froh, dass ich diese Reise gemacht habe. Mein Dank geht an CAS, die mir das Schildkrötenprojekt empfohlen haben und sich um die Vermittlung dorthin und alle Dokumente im Vorfeld gekümmert haben. Außerdem wurden mir meine vielen Fragen im Vorfeld sehr geduldig und ausführlich beantwortet, so dass ich mich gut vorbereitet gefühlt habe, als ich in den Flieger nach San Jose stieg.

 Pura Vida!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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